Zeitungsinterview der Schorndorfer Nachrichten
Freier denken und planen im Bürgergarten
Von unserem Redaktionsmitglied Franziska Lemoine
Plüderhausen soll sich entwickeln, der Bürgermeister mahnt Abarbeiten an. Was sagen Gemeinderäte zur Kommunalpolitik? Teil 3, Freie Wähler Plüderhausen. Sonnig gute Laune herrscht zum Gesprächstermin im Bürgergarten Plüderhausen. Hier entstand zur Remstal-Gartenschau 2019 ein lauschiger Platz im Grünen. Den Treffpunkt hat sich die Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler für ein Gespräch über die Vorhaben der kommenden Zeit ausgesucht. „Dieser Ort hier wird angenommen, genutzt und gepflegt von Bürgern für Bürger“, so Silvan Vollmar. Ein Vorzeigeprojekt also. Ähnlich gelingen sollen auch die Projekte, die nun in Plüderhausen anstehen. Was das wichtigste Projekt sei? „Schwierig“, meint Claudia Jensen. „Weil wir viele Projekte haben, die schnell angegangen werden müssten.“ „Erst mal müssten wir uns auf eine Reihenfolge einigen“, so Thomas Schwenger. Aber unter den Freien Wählern ist die Stimmung grundsätzlich optimistisch. Wenn ein Dominostein fällt, geht’s voran Schwenger sieht es so: Oft sei es wie eine Art Kettenreaktion, dass sich manche Dinge lösen. „Wenn ein Dominostein umfliegt, dann geht’s voran!“ Beispiel Kinderbetreuung: „Da musste zuerst sicher sein, dass die Schulen zusammengelegt werden können“, danach sei der Ausbau zum Kinderhaus kein großes Thema mehr gewesen. „Ganz viel hängt natürlich davon ab, dass wir finanziell nicht gut dastehen“, meint Désirée Konnerth. „Bei vielen Sachen müssen wir uns daher bremsen, gedulden.“ Jensen sieht den Hauptknackpunkt aber an anderer Stelle: „Ich glaube, dass wir Einigkeit erzielen müssen, um voranzukommen.“ Das sei vielleicht ein Fehler der Verwaltung, aber auch des Gemeinderats. „Wir müssen versuchen, stets eine Mehrheit im Gemeinderat zu finden, am besten eine gute Mehrheit“, betont daher auch Vollmar. Dieses Ziel, gemeinsam etwas voranzubringen, werde oft erschwert durch die Stellung des Gemeinderates, so Jensen. Eine Art Sandwichposition zwischen Bürgern und deren Wünschen auf der einen und den politischen Pflichten auf der anderen Seite. „Wir kriegen von oben Aufgaben zugeteilt, und wir müssen das dann stemmen. Ich finde, wer bestellt, der sollte auch bezahlen“, richtet Vollmar seine Kritik hier besonders auch an die Bundes- und Landespolitik. „Die Bundeseinnahmen sind gut, aber die Kommunen kratzen am Boden“, ärgert sich auch Jensen. „Vieles, was an uns herangetragen wird, können wir gar nicht ändern, das sind bundespolitische Themen!“ „Es gibt keinen Grund für Pessimismus“ Dennoch glaubt sie an die Möglichkeiten zur Gestaltung und weiteren Gemeindeentwicklung: „Es ist schon erstaunlich, was trotz kleiner Finanzen schon alles gelungen ist. Ich glaube schon, dass, wenn es drauf ankommt, es dann vorangeht.“ Die Einnahmen seien derzeit gut, und in vielen Fällen könnten auch Fördergelder helfen. „Es gibt keinen Grund für Pessimismus“, bekräftigt Schwenger. Und wohin soll der Optimismus führen? „Wir wollen beispielsweise einen attraktiven Marktplatz, einen Platz, wo man sich gerne aufhält“, so Vollmar. Dazu könne man die Stellplätze anders anordnen, beim Spielplatz fehle ein Café, man müsse erreichen, dass der Platz auch unter der Woche belebter werde. „Da warten wir auf das Ergebnis des Gemeindeentwicklungskonzeptes“, so Konnerth. Auch sie ist zuversichtlich. Erwähnt aber auch: „Wenn es Bürgerwünsche gibt, die man nicht durchgängig finanzieren kann, dann brauchen wir Bürgerengagement.“ So wie hier im Bürgergarten. Geht es um die zwar nicht ortsbildprägende, aber notwendige Infrastruktur, da könne man allerdings nicht anders als anpacken und Geld ausgeben: „Kanäle sind ein Riesenthema“, so Jensen. „Und ein weiteres Riesenthema: Klimaschutz“, so Vollmar. „Das wird auch eine große Nummer. Da stehen wir auch dazu, da dranzubleiben.“ Überhaupt sind die Freien Wähler gewillt, die offenen Punkte der Agenda im kommenden Jahr wuchtig anzugehen. Beispiel Feuerwehr. „Meine Meinung ist: Neubau an anderer Stelle“, so Vollmar. Und denkt an eine Rettungszentrale, wie sie der Gemeinderat in Abtsgmünd angeschaut hat. „Das wäre so ein Dominostein“, meint auch Schwenger. Wäre der erst entschieden, könne das ganz viele andere Knoten platzen lassen: Das DRK könne mit einziehen. Und womöglich der Bauhof auch gleich mit. „Wir wollen auch gerne ein Vereinshaus für die Musikvereine“, spinnt Vollmar den Faden weiter. Und beschreibt einen großen Proben- und Versammlungsraum in einem mehrstöckigen Gebäude. „So etwas Multifunktionales wäre sowieso gut“, findet Schwenger. „Das alles zentral, das könnte man darstellen!“ Und wenn die Feuerwehr erst weg wäre, hätte man dort Potenzial für Neues. Jedenfalls sei das nach der Schlossgartenschule nun definitiv der nächste Punkt, der angegangen werden müsse. Ostüberführung: Verhaltene Stimmung Beim Thema Ostüberführung herrscht hingegen keine reine Euphorie. „Ob die Schließung der Bahnübergänge gut ist, da sind wir uns nicht einig“, so Silvan Vollmar. „Ja, aber für die, die dann nicht mehr immer vor den geschlossenen Schranken stehen müssen, wäre das ein echter Zeitgewinn“, gibt Schwenger zu bedenken. Es sei ja ein Plüderhäuser Bürgerwunsch, dass die Ostüberführung kommt, so Jensen. Und es sei immer ein sinnvoller Plan gewesen. Aber damals, als der vor 30, 40 Jahren aufgestellt worden sei, hätten Bahn, Bund und Land noch mehr gegeben. Heute müsse die Kommune womöglich tiefer in die Tasche greifen. „Ist wohl eine Kampfentscheidung“, meint Vollmar. „Da wird es eher knapp mit einer Mehrheit im Gemeinderat.“ „Hauptsache, wir bewegen uns“, so Vollmar. „Es ist Thema in der Kommunalpolitik, dass es einfach schneller gehen muss.“ „Am Anfang dachte ich, da kann man betriebswirtschaftlich denken“, erinnert sich Jensen mit einem Anflug von Ironie. Und Désirée Konnerth betont die noch mal geringere Duldsamkeit der jüngeren Generation: „Entscheidungsstau ist für meine Generation schwierig. Mir geht’s definitiv zu langsam.“ Auch das ist ein Grund, warum sich Claudia Jensen mehr junge Menschen im Gemeinderat wünscht. „Es ist auch machbar“, so Konnerth. „Es gibt genug Engagierte. Die müssten es sich nur zutrauen!“ Plüderhausen genießen können – das ist ein Ziel. Die Freien Wähler, von links: Claudia Jensen, Thomas Schwenger, Silvan Vollmar, Désirée Konnerth; es fehlt: Carlo Fritz. Foto: Ralph Steinmeier
© Die inhaltlichen Rechte bleiben dem Verlag vorbehalten. Nutzung der journalistischen Inhalte ist ausschließlich zu eigenen, nichtkommerziellen Zwecken erlaubt.
Nominierungsversammlung zur Gemeinderatswahl
Bei der Nominierungsversammlung zur Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019, am 12.03.2019 beschließen die Freien Wähler von Plüderhausen ihren Wahlvorschlag einstimmig.
Zwei altgediente, erfahrene Gemeinderatsmitglieder – Dr. Thomas Häusermann und Gerda Rost – stellen sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl. Neben den amtierenden Gemeinderäten, Claudia Jensen, Thomas Schwenger und Silvan Vollmar ist es gelungen, hochmotivierte und fachlich qualifizierte Kandidaten und Kandidatinnen zu werben. Es sind unterschiedliche Berufsgruppen jeden Alters vertreten, so dass die Aufgaben und Belange in allen Bereichen fachlich, parteilos und demokratisch abgedeckt werden können. Von den 17 Bewerbern treten 5 Frauen an. Hierdurch ist gewährleistet, dass Themen wie Kinder, Jugendlich, Schule und Schulsozialarbeit weiter stark im Focus bleiben.
Folgende Personen wollen gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen Plüderhausen und Walkersbach gestalten:
Claudia Jensen, Kauffrau, Jhg. 1954
Silvan Vollmar, Architekt, Jhg. 1971
Thomas Schwenger, Vertriebsleiter, Jhg. 1957
Alexandra Nick, Hotelfachfrau, Dipl. Synchronsprecherin Jhg. 1984
Peik Reitler, Dipl.Ing., Jhg. 1968
Tanja Ahrendt, Buchhalterin, Jhg. 1980
Carlo Fritz, Apotheker, Jhg. 1952
Margit Schneider, Bekleidungstechnikerin, Jhg. 1964
Sebastian Thumm, selbst. Meister, Jhg. 1988
Markus Sokele, Dipl. Ing. (FH), Jhg. 1968
Thomas Meinhardt, Zimmermann, Jhg. 1965
Markus Bosch, selbst. Fliesenleger, Jhg. 1979
Markus Leitlein, Dipl. Kaufmann, Jhg. 1969
Michael Papst-Jensen, Automobilverkäufer, Jhg. 1968
Frank Burgemeister, Versicherungsfachmann, Jhg. 1977
Sven Allgöwer, Logistiker, Jhg. 1985
Desiree Konnerth, Krankenpflegerin, Jhg. 1991
Im Mai 2019 stehen zwei wichtige Wahlen an
Im Mai 2019 stehen zwei wichtige Wahlen an. Die Gemeinderatswahl und die Wahl des Europa Parlamentes.
Viele Menschen sind unzufrieden mit der Politik im Bund, im Land und in der Gemeinde. Fühlen sich ausgeliefert, bevormundet.
Wir leben hier in Deutschland und Europa jedoch in einer repräsentativen Demokratie.
Die politischen Sachentscheidungen werden nicht durch das Volk direkt, sondern durch gewählte Abgeordnete bzw. Räte getroffen.
Das hat Vorteile, denn für eine gute Entscheidung ist ein Hintergrundwissen erforderlich.
Volksentscheidungen können überdies leicht manipuliert werden.
Wir die Bürger haben also nur alle paar Jahre die Möglichkeit durch die Wahl einer Partei bzw. eines Gemeinderates unseren politischen Willen auszudrücken.
Wir Bürger sollten diese Möglichkeit nutzen. Gehen sie daher zur Wahl.
Im kommunalen Bereich, besonders in einem kleinen Ort wie Plüderhausen ist die Entscheidung einfacher. In der Regel kennt man die Bewerber. Deren Zugehörigkeit zu einer Fraktion kann ein weiterer Anhaltspunkt für ihre Entscheidung sein.
Bei der Wahl zum Europaparlament kennt man die Kandidaten in der Regel nicht. Hier wird man sich für eine Liste entscheiden müssen.
Hinter diesen Listen stehen unterschiedliche Politikverständnisse.
Bei der Europawahl sollte man bedenken, dass viele Vorschriften und Gesetze welche durch das Europaparlament erlassen werden für die Mitgliedsländer der EU verbindlich sind. Die Europawahl ist also nicht irrelevant.
Noch ist nicht klar in welche Richtung sich Europa entwickeln wird.
Wieviel und welche nationale Selbstbestimmung sollen die Mitgliedsländer im der EU in Zukunft erhalten.
Vor allem darin entscheiden sich die einzelnen Parteien.
Manche sind der Meinung der Nationalstaat sei grundsätzlich ein Übel.
Andere sehen im Nationalstaat die bewährteste Form der demokratischen staatlichen Organisation.
Wählen sie, aber wählen sie mit Bedacht.
Dr. Thomas Häussermann
FW-FD Fraktion im Plüderhäuser Gemeinderat.
Plüderhausen – 2019 bis 2024 Gemeinsam gestalten
Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,
am 26. Mai 2019 wird ein neuer Gemeinderat gewählt.
18 Bürger aus unserem Ort dürfen dann wieder stellvertretend für unsere knapp 9500 Einwohner in den nächsten fünf Jahren die Richtungen unsrer Kommunalpolitik mitgestalten.
Wollen Sie z.B mitentscheiden:
- für was die Gemeindefinanzen ausgegeben werden soll?
- ob der Remssteg saniert oder die Ostüberführung gebaut werden soll?
- wann die Brühlstrasse oder doch zuerst das Söndle ausgebaut werden?
- ob der Schneepflug zuerst in der Hauptstrasse und gleich danach im Schneeberg fährt?
- wo die Ortsgestaltung und Entwicklung über Bebauungspläne vorangetrieben werden soll?
- dass Gewerbegebiete und / oder doch neue Wohnbaugebiete ausgewiesen werden sollen?
- ob auch in Ihrer Straße ein Glasfaser Turbo-Internet verlegt wird?
- welche Bestattungsvarianten auf unserem Friedhof angeboten werden sollen?
- wie die Rems erlebbar gemacht wird und ob am Badesee ein neues Umkleidegebäude gebaut wird?
- wie die interkommunale Zusammenarbeit mit Urbach weiter ausgebaut werden soll?
- welche Spielplätze neu gestaltet und wie unsere Schulen den Weg in die Digitalisierung schaffen?
- wie der Gemeindewald bewirtschaftet wird oder wo weiter Hundetoiletten aufgestellt werden?
Neuordnung des Bahnhofumfeldes
Es tut sich was auf der Nordseite des Bahnhofs. Einiges ist im Hintergrund angestoßen worden und wird nun bald sichtbar in Erscheinung treten.
Das Bahnhofsgebäude und ein Geländestreifen nördlich der Gleise konnte die Gemeinde Plüderhausen von der DB erwerben. Das Gebäude wird derzeit zur Vermietung angeboten. Mittelfristig ist nun eine Umgestaltung, Aufstockung oder Nutzungsänderung des Gebäudes möglich.
Beim Drogeriemarkt ist der Spatenstich erfolgt. Nach einer sehr ambitionierten Bauzeit von 6 Monaten soll der Markt im November eröffnet werden. Gegenüber wird der Lebensmittelmarkt Lidl seine Verkaufsfläche erweitern und die Stellplätze umgestalten.
Das Gebäude "Costa Villa" Bahnhofstrasse2, wird derzeit saniert und zur Wohnnutzung umgestaltet.
Die Vergabe von Straßenbauleistungen in der Bahnhofstrasse ist erfolgt. Ein Baustart steht in Kürze an. Das Bahnhofsumfeld wird gestalterisch aufgewertet und begrünt, so dass Bahnreisende künftig freundlicher begrüßt werden.
In Summe konnten einige Chancen genutzt werden, die einer Neuordnung des Bahnhofsumfeldes einläuten. BM Schaffer fasste es beim Spatenstich wie folgt treffend zusammen: "Ab November wird der Drogeriemarkt mit seinen über 8.000 Produkten neben den attraktiven Einkaufsangeboten in der Ortsmitte und den drei großen Lebensmittelmärkten ein weiteres Argument liefern, zum Einkaufen vor Ort zu bleiben!"
Wir von der FW-FD freuen uns darauf.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Silvan Vollmar
Gemeinderat FW-FD
Unsere GEMEINDEFINANZEN für ALLTAGSTAUGLICHE Investitionen
Man kann nicht mehr Geld ausgeben als man hat. Wenn sich Regierende und Verantwortliche in der Politik, in der Vergangenheit, mehr an diesem Prinzip bei Entscheidungen und Planungen orientiert hätten, dann wäre die Schuldensituation nicht so wie aktuell, beinahe in allen Bereichen. Die Tatsache, wir hätten keine Kredite abzubezahlen, könnten Rücklagen bilden, wäre doch ein Traum und wir könnten unbeschwert von dem Gedanke „immer diese belastenden Schulden“ unser Leben und auch Plüderhausen mit Walkersbach und den Höfen sinnstiftend gestalten.
EINKAUFEN in unserem Plüderhausen HEUTE und in der ZUKUNFT
Schuhe, einige Dübel und die dazu passenden Schrauben und dann noch ein Parfüm als Geschenk, stehen heute unter Anderem auf der Einkaufsliste.
Dazu muss man in einen der Nachbarorte fahren, da man dies in Plüderhausen noch nicht kaufen kann, oder ich setze mich an den Rechner und bestelle Online, Schuhe zur Auswahl und die nicht passen und nicht gefallen sende ich zurück. Diese Möglichkeit besteht 24 Stunden mal 7 Tage in der Woche. Ein großer Internethändler plant aktuell in großem Stil den Verkauf von Lebensmittel mit der Direktlieferung nach Hause.
Mehr… Weniger…GEMEINDEENTWICKLUNGSKONZEPT
Auf Basis eines Gemeinderats-Beschlusses aus dem Jahre 2015 hat ein Team aus Architekten und Stadtplanern der STEG Stadtentwicklung GmbH die Grundlagenermittlung für ein Gemeindeentwicklungskonzept erarbeitet und an die Verwaltung und Gemeinderat übergeben.
Die räumlichen Gegebenheiten und Flächennutzungsplanungen wurden zusammengetragen.
Örtlichen Verhältnisse wurden bei Ortsbegehungen aufgenommen und Gebäudeleerstände sowie bauliche Erweiterungsmöglichkeiten kartiert.
Auf diese Weise wurde eine planerische Basis zusammengestellt, von der aus nun die verschiedenen Themenfelder der Gemeindeentwicklung vertieft erarbeitet werden können – eine Arbeit, die uns in der Gemeinde Plüderhausen in nächster Zeit nachhaltig begleiten wird.
Die PERFEKTE Zukunft für unser Plüderhausen !?
Sie hatten hoffentlich einen guten Start in dieses neue Jahr 2016 und sind trotz aller dramatischen Veränderungen in unserem Land voller Zuversicht und Hoffnung. Auch der Gemeinderat hat nach dem Jahreswechsel seine Arbeit wieder aufgenommen mit bisher zwei Sitzungen. Wir wollen weiter daran arbeiten, dass Plüderhausen ein lebens- und liebenswerter Ort bleibt und zukunftsfähig wird. Über die Anträge der Fraktionen wurde diskutiert, abgestimmt und diese unterschiedlich priorisiert was die geplante Umsetzung betrifft. Auch der Haushaltsplan 2016 wurde im letzten Jahr verabschiedet und von den Fraktionen in den Haushaltsreden kommentiert. Gerne kann man diese noch einmal lesen, wenn man auf der bestens gelungenen neuen Homepage der Gemeinde unter: Rathaus&Service / Mitteilungsblatt / Archiv klickt. ( Ausgabe 2015–53 )
Mehr… Weniger…MUTMACHENDES in UNSEREM Plüderhausen !
Vor einem Jahr waren wir mitten im Wahlkampf, um den Gemeinderat für die nächsten 5 Jahre zu wählen. Heute, im Rückblick sind seit dieser Zeit einige mutmachende Projekte realisiert die zum Teil lange Vorbereitungszeit hatten. In Plüderhausen tut sich einiges, was Mut macht. Gemeinsam durften wir die Projekte mitberaten und durch die Abstimmungen im Gemeinderat zur Umsetzung freigeben. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und den verschiedenen Ämtern ist ein wesentlicher Bestandteil, der zum Gelingen von all dem beiträgt, was für Plüderhausen und Walkersbach zukunftsweisend ist. Hier eine nicht vollständige Auflistung der Aktivitäten und Projekte die in den letzten Monaten realisiert wurden.
Neue Räume der Gemeindebücherei
Die Gemeindebücherei hat in Plüderhausen, Hauptstr. 56 neue Räume bezogen. Die FW-FD Franktion des Plüderhäuser Gemeinderats gratulierte der Gemeindebücherei zu den neuen Räumen und schenkte ihr zum Einzug eine große Wanduhr.
Windkraft ja! Aber um jeden Preis und an jedem Standort ?
Der Weg aus der Atomenergie wird beschritten. Für meine Gefühle zu schnell, dennoch mittelfristig richtig. Gleichzeitig muss der Einstieg in erneuerbare Energien erfolgen. Das ist auch richtig. Nur dazu sollten einige „Wegweiser“ nicht übersehen oder absichtlich umgangen werden!
Wie allgemein bekannt, gibt es eine ganze Anzahl von verschiedenen Möglichkeiten, alternative Energie zu erzeugen.
Nur einige Beispiele: Bioenergie, Erdwärme, Meeresenergie, Sonnenenergie, Wasserkraft und Windkraft.
Nicht für jede Form der Erzeugung ist derselbe Standort geeignet.
Mehr… Weniger…Haushaltrede 2015
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Kollegen und Kolleginnen,
liebe Bürgerinnen und Bürger und Vertreter der Presse,
seit Jahren ist der Haushalt von Plüderhausen auf Kante genäht. Das wissen wir alle – wir wissen auch, dass ein erheblicher Teil den ständigen Sanierungsverpflichtungen im Bereich von Wasser und Abwasser geschuldet ist. Dort müssen verpflichtend jährlich Teilbereiche saniert und finanziert werden.
Doch mit einem „das ist halt so“ oder „das wissen wir…“ dürfen wir uns nicht begnügen. Denn bei einem Schuldenstand von über 10 Mio. im Kernhaushalt und in den Gemeindewerken, ist äußerste Vorsicht und Fingerspitzengefühl geboten.
Mehr… Weniger…Nur gemeinsam schaffen wir es!
Nach der Gemeinderatswahl am 25.05.2014 haben wir als Fraktionen und auch als neue Gemeinderäte unsere Arbeit aufgenommen. Das Ziel ist eindeutig und klar, wir wollen mit den Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat und der Verwaltung, Plüderhausen und Walkerbach aktiv mitgestalten.
Projekt ikg 2019
Der Platz bei der Bahmüller Schmiede ist ein zentraler und für Plüderhausen wichtiger Platz . Leider war durch den Termindruck mit dem Förderantrag für Gelder aus der IKG nicht ausreichend Zeit für eine umfassende Diskussion. Bei der Platzgestaltung müssen auch die Interessen der umliegenden Geschäfte berücksichtigt werden. Daher auch wurden auch bei allen Vorschlägen mehr Parkplätze ausgewiesen. Unser Vorschlag enthielt mehrere Intensionen.
Mehr… Weniger…Geplante Hochspannungsleitung

Hoch ging es damals her. Emotionsgeladen, aufgewühlt und wütend präsentierten sich die Bürgerinitiativen aus den betroffenen Anliegergemeinden. Der Widerstand gegen die geplante Trasse war fast greifbar. Sogar Bürgermeistern und Sachverständigen war der Unmut deutlich anzumerken. Mehr… Weniger…
Fraktionen haben das Wort

Die Sorge gleich mehrerer interviewter Lesern galt der Einkaufsituation in der Ortsmitte. Ein fehlendes Schuhgeschäft und die Sorge um Bäckereien werden angesprochen. "Plüderhausen müsse attraktiver werden".
Von einer Leserin wird großen Wert darauf gelegt, dass der Bahnhof endlich einen Aufzug bekommt. Mehr… Weniger…
Bürgerbeteiligung
Plüderhausen ist eine kleine, leider auch hochverschuldete Gemeinde. Dies jedoch nicht wegen einer Verschwendungssucht seiner Verantwortlichen. Die Kommune musste in den vergangenen Jahren finanziell vieles stemmen. Schulen, Mensa, Kindergärten, Sportstätten, Erhaltung von Straßen, Kanälen, und Immobilien, Ganztagesschule, Kinderbetreuung für unter Dreijährige usw. Dies alles hat sehr viel Geld gekostet.
Ein großes Thema der nächsten Jahre wird die Gestaltung und Belebung unserer traditionellen Dorfmitte sein. Das ist die Hauptstraße zwischen Schlossgartenschule und Bahnhof, die Schulstraße, der Markplatz und das Areal zwischen Altenzentrum und Hauptstraße.
Wieder sprudelndes Nass an der Kirche

Der Bürgermeister reichte die Gießkanne an Claudia Jensen, und mit dem ersten offiziell geschöpften Wasser aus dem neuen Brunnen wurde fröhlich ein Beet an der nahen Mauer gegossen. "Es war mir wichtig, dass an der Kirche wieder ein Brunnen entsteht", betonte die Spenderin. Mehr… Weniger…
Nominierungsversammlung der FW-FD Plüderhausen
Für die Gemeinderatswahl im Mai 2014 haben die FW-FD Plüderhausen e.V. in der Nominierungsversammlung am 10-03-2014 ihren Wahlvorschlag einstimmig beschlossen.Die Kandidatensuche war davon geprägt, dass vier amtierende Gemeinderäte nicht mehr an den Start gehen. Diese Situation wurde genutzt, um eine Liste zu erstellen, die viele neue Gesichter enthält, die alle bereit sind, mit Tatkraft an eine neue Aufgabe heranzugehen. Mehr… Weniger…